Ver.di: Demagogie und Nichtwissen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Gregor Targowski   
Freitag, den 26. Juni 2009 um 13:24 Uhr

In dem Flugblatt von ver.di aus dem Monat Juni 2009 wird den Beschäftigten der privaten Omnibusunternehmen suggeriet, die GÖD würde Lohnsenkungen durch die Erhöhung der Wochenarbeitszeit fordern.

Das ist sachlich falsch!

 

Richtig dagegen ist, dass die Fahrerinnen und Fahrer in der Regel zwischen 190 und 200 Stunden im Monat arbeiten.

In der weitläufigen betrieblichen Praxis werden alle über 173 Stunden hinausgehenden Überzeiten ohne Überzeitzuschläge durch Freizeit abgegolten.

 

Die GÖD will:

  • Die weitere Bezahlung der geleisteten Überzeiten auf Wunsch des Arbeitnehmers.
  • Der Arbeitnehmer bestimmt, ob er die Überzeiten bezahlt bekommt und den Mehrarbeitszuschlag auf das Freizeitkonto buchen möchte.

Im Klartext:

Bei geleisteten 187 Stunden bedeutet die ein Lohnzuwachs von ca. 276,00 € und zusätzlich ein Plus von 3,5 Stunden auf dem Freizeitkonto.

 

Das bringt mehr Geld in das Portemonnaie!

Von Freizeit allein kann man kein Brot kaufen!

 

Arbeitnehmer haben einen Anspruch auf einen gerechten Lohn, der auch zum Leben ausreicht!

 

 

 

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